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Berufsübergangsmanagement als Bestandteil individueller Förderung

 

Damit allen Jugendlichen der Übergang Schule – Beruf gelingt hat unsere Schule auf Grundlage des Landesvorhabens der Landesregierung KAoA – „Kein Abschluss ohne Anschluss“ verbindliche Bausteine in das Übergangsmanagement implementiert. Stetiger Wandel der Berufs- und Arbeitswelt, steigende Anforderung an die Qualität von Ausbildung in Schulen und Hochschulen, Betrieben und Einrichtungen haben die JCS veranlasst, darüber hinaus weitere Projekte im Übergangsmanagement zu verankern. Hierdurch wird der erfolgreiche Übergang von der Schule in Ausbildung, Studium und Beruf effizient und zielgerichtet unterstützt.

 

Nach 10 Jahren Schulzeit trennen sich oftmals die Wege unserer Schülerinnen und Schüler, die zu diesem Zeitpunkt sechs Jahre die Johann-Conrad-Schlaun-Schule besucht haben. Entweder beginnen Schülerinnen und Schüler eine Ausbildung oder sie besuchen eine weiterführende Schule. Hier besteht die Möglichkeit in die Sekundarstufe II unserer Schule überzugehen, oder an einem Berufskolleg eine weitere Qualifikation zu erlangen. 

 

Für eine Gesamtschule ist es äußerst wichtig, diesen Übergang möglichst reibungslos zu gestalten. Egal für welchen Weg sich unsere Schülerinnen und Schüler entscheiden, wir entlassen unsere Schülerinnen und Schüler nicht nach der 10. Klasse, sondern übergeben sie nach 10 Schulbesuchsjahren in ein Ausbildungsverhältnis, an ein Berufskolleg oder in die Oberstufe. Ebenso werden die Schülerinnen und Schüler nach dem Besuch der Oberstufe in ein Ausbildungsverhältnis oder zielgerichtet an die Hochschulen übergeben.

 

Der Großteil der Schülerinnen und Schüler ist im bisherigen Leben mit Entscheidungen eines so hohen Grades an persönlicher Bedeutsamkeit und Gegenwarts- und Zukunftsrelevanz nicht konfrontiert worden. Daher gilt es, langfristig angelegte Entwicklungsprozesse zu initiieren, bei denen berufs- und arbeitsweltbezogene Informationen und Fragestellungen mit Aspekten der individuellen Persönlichkeit, mit Neigungen und Fähigkeiten in einen überschaubaren und einsichtigen Zusammenhang gebracht werden.

Die JCS Nordkirchen strebt an, allen Schülerinnen und Schülern behutsame Entwicklungs-Hilfe zu leisten, damit jede / jeder zu einer Entscheidung über ihren / seinen weiteren Lebensweg gelangen kann.


Damit sich die Schülerinnen und Schüler im Vorfeld für den richtigen Weg entscheiden, haben wir ein Übergangsmanagement entwickelt, das bereits in den unteren Jahrgängen ansetzt und zunächst Stärken fördert und Kompetenzen ausbildet. In den einzelnen Jahrgängen werden unterschiedliche Bausteine aber auch fächerübergreifende Elemente angewandt, die den Übergang nach der Jahrgangstufe 10 problemlos ermöglichen. Die Schülerinnen und Schüler werden so auf die mit dem Schulabschluss am Ende von Klasse 10 fallenden Entscheidungen über den weiteren Ausbildungs- und Lebensweg umfassend vorbereitet.

Alle Koordinierungsaufgaben, Informationen und Gespräche laufen auch räumlich in einem zentralen Punkt zusammen, dem Plan B - Berufsorientierungsbüro. Hier können sich Schülerinnen und Schüler selbstständig an bereitgestellten Computern über alle Bereiche der Berufsorientierung informieren oder sich von den Studien- und Berufswahlkoordinatoren sowohl für die Sekundarstufe I (Frau Grüne-Wittek/Frau Schütze) als auch Sekundarstufe II (Herr Holthusen) beraten lassen. 

Weitere Beratungsmöglichkeiten sowie vielfältige Unterstützung bietet die Agentur für Arbeit mit individuellen Terminen. 

Nachfolgend werden die eigenen sowie die ab Jahrgang 8 durch das Landesvorhaben „Kein Abschluss ohne Anschluss – Übergang Schule – Beruf in NRW“ vorgesehenen Maßnahmen aufgeführt. Um sie mit Informationen nicht zu überfrachten, werden nur die größeren Bausteine des Übergangssystem verdeutlicht.